Babys erstes Jahr

Ein Baby wird geboren – ein wunderbarer, aber auch lebensverändernder Moment. Das Ehepaar wird von Frau und Mann zu Mutter und Vater und die neue, kleine Familie stellt eine echte Herausforderung dar. Das Baby stellt alles auf den Kopf, es fordert Zeit und Geduld, erweckt vorher nie gekannte Gefühle, tiefe Liebe und erfüllt seine Eltern zu Recht mit Stolz.

Insbesondere im ersten Jahr entwickelt sich ein Baby rasant. Vom kleinen, süßen, völlig hilflosen Neugeborenen bis hin zum Krabbelkind, welches alles erforscht und seine Eltern permanent auf Trapp hält. Das Baby erlernt ruck zuck neue Fähigkeiten und es macht unglaublich viel Spaß, ihm dabei zuzuschauen und live zu erleben, welche Veränderungen es dabei durchmacht. Neben einem sehr wichtigen Bedürfnis, Geborgenheit, stehen im ersten Jahr vor allem die Grundbedürfnisse Essen, Schlafen und ganz wichtig: körperliche Nähe und Liebe im Mittelpunkt. In den ersten Lebensmonaten des Babys entwickelt sich das Urvertrauen, weshalb Mama und Papa dem Baby so oft wie möglich Zuneigung schenken sollten. Es zu tragen, zu verwöhnen und mit ihm zu schmusen, ist also genau das Richtige.

Die Umstellung von Mamas Bauch zu einer lauten, grellen Welt ist der Grund dafür, warum alle Babys es mögen, getragen und geschaukelt zu werden. Auch wenn Babys unterschiedlich oft und laut schreien, zeigen sie alle dadurch, dass ihnen etwas nicht passt, etwas wehtut oder sie ein Bedürfnis haben. Eine pauschale Empfehlung wie am besten auf das Schreien reagiert werden soll, gibt es nicht. So oder so gilt aber, dass man das Baby keinesfalls schreien lassen sollte. Lässt sich das Baby durch hochnehmen nicht beruhigen, gibt es noch einige andere Dinge, die Eltern probieren können, um es zu beruhigen. Zum Beispiel singen oder mit ihm ein bisschen in der Wohnung rumtanzen. Auch Wärme und auf- und ab-wippen kann beim Beruhigen des Babys helfen. Im ersten halben Jahr kann ein Baby noch nicht zu sehr verwöhnt werden, ab dem siebten Monat sollte allerdings mit dem Setzen von Grenzen und damit mit der Erziehung begonnen werden. Je älter das Baby wird, desto besser wird es am Tonfall und am Gesichtsausdruck der Eltern verstehen können, wenn es etwas tut, womit sie nicht einverstanden sind. Das leidige Thema Babyschlaf gibt immer wieder Anlass zur Sorge und Verzweiflung. Vorab zur Beruhigung: Die wenigsten Babys schlafen mit wenigen Wochen durch. Schlafprobleme sind bei Babys generell eher die Regel als die Ausnahme. Das Baby wird ohne jeglichen Tag/Nachtrhythmus geboren, ab etwa einem halben Jahr können die Eltern das Baby dabei unterstützen, dies zu erlernen. Dabei gilt, nachts wenig Licht anzumachen, nicht viel zu sprechen und spielen zu vermeiden. Empfohlen wird heute, das Baby möglichst nachts nicht allein im Kinderzimmer, sondern es eher im Elternschlafzimmer, aber im separaten Bettchen schlafen zu legen.

Babys brauchen Rituale und feste Tagesabläuft, um ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und diese bieten zudem einen Lerneffekt. Je mehr das Kind an einen festen Tagesablauf und Rituale gewöhnt wird, desto leichter wird es ihm fallen, sich dem Rhythmus anzupassen.

Wenn sich die Stillzeit langsam dem Ende zuneigt, gewinnt auch die Frage nach einem geeigneten Babybrei an Bedeutung. Zugegebenermaßen stellt das Kaufen von Babybrei eine praktische und zeitsparende Lösung dar. Dennoch fragen sich die Eltern verständlicherweise, ob es nicht gesünder für das Baby ist, den Brei selbst zu kochen. Wer den Babybrei selbst kocht, braucht dafür zwar etwas Zeit, weiß aber ganz genau, was drin steckt und hat selber in der Hand, welche Qualität die enthaltenen Zutaten haben. Beim Kochen des Babybreis sollte insbesondere auf die enthaltenen Nährstoffe, die Qualität der Zutaten und eine schonende Zubereitung geachtet werden. Viele weitere nützliche Informationen zum Thema Babys erstes Jahr finden Sie im Buch: Babys erstes Jahr: Essen, Schlafen, Pupsen – Baby Entwicklung und Erziehung- von Ulrike Steiner.

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