Wie wird mein Baby aussehen – Vererbung erklärt

Die Schwangerschaft ist eine ereignisreiche Zeit für werdende Eltern. Wie wird unser Baby aussehen? Wird es die dunklen Augen von mir haben? Diese Fragen befassen Euch sicher auch. Moderne Ultraschallbilder zeigen schon sehr genau, wie das Kind im Mutterleib aussieht. Füße und Nase lassen sich einwandfrei erkennen. Doch pure Gewissheit werden Eltern erst bei der Geburt und weiteren Entwicklung haben. Dennoch gibt es gewisse Faktoren, die die Vererbung beeinflussen. Hier werden sie vorgestellt.

64 Billionen Möglichkeiten

Das menschliche Genom umfasst 46 Chromosomen. Bis zu 100.000 Gene sind darin enthalten. Bei einer Schwangerschaft liefern beide Elternteile gleich viel Chromosomen – und zwar jeweils 23. Daraus ergeben sich 64 Billionen Möglichkeiten, wie Euer Kind aussehen kann.

Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Wie wird mein Baby aussehen?

Wie wird mein Baby aussehen?

Die Gesetze der Vererbung hat Johann Mendel im Jahre 1865 entdeckt. Damals untersuchte er Erbsenspflanzen, die er künstlich bestäubte. Die Eigenschaften der Nachkommen verglich er miteinander. Als Merkmale zog er Blütenfarbe, Struktur der Samenschale und Wuchsform heran. Die Statistiken der Ergebnisse dienten ihm als Basis für die Gesetze der Vererbung.

Nach Mendels Tod wurden die Gesetze erst anerkannt. Mit den Ergebnissen des Forschers ließen sich erstmals Muster erkenne, wie Eigenschaften der Eltern an ihre Nachkommen weitergegeben werden.
Bei der Befruchtung entscheidet nur ein einziges Chromosom darüber, ob Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen wird. Die Eizelle der Mutter enthält ein X-Chromosom. Die Samenzelle des Mannes kann entweder ein X- oder ein Y-Chromosom beinhalten.
Wird die Eizelle von einer Samenzelle mit einem Y-Chromosom befruchtet, werdet Ihr einen Jungen bekommen. Erfolgt die Befruchtung durch ein X-Chromosom, könnt Ihr Euch über ein Mädchen freuen.

Dominante Gene setzen sich durch

Es gibt weitere Faktoren, die das Aussehen Eures Kindes etwas vorhersehbar machen. Dominante Gene setzen sich nämlich eher durch. Die sogenannten rezessiven Gene haben da das Nachsehen. Zu den dominanten Eigenschaften gehören zum Beispiel: dunkle Haut, gelocktes Haar, dunkle Augen, breites Kind. Hat einer der Eltern diese dominanten Eigenschaften, könnt Ihr davon ausgehen, dass Euer Kind etwas davon vererbt bekommt.

Zu den schwächeren, rezessiven Genen zählen helles Haar, blaue Augen und Linkshändigkeit. Diese Eigenschaften könnten sich weniger durchsetzen. Doch nur, weil ein Elternteil dunkle Locken hat, heißt es nicht, dass das Kind auch diese Haarstruktur erbt. Das wäre zu einfach gedacht. Vorfahren spielen nämlich auch eine Rolle. Hat der dunkelhaarige Vater zum Beispiel einen Vater, der hellhäutig ist, kann sich dies auf das Baby übertragen. Die Gene schlummern nämlich in ihm.

Wie wird mein Baby aussehen – Augenfarbe bestimmen

Bei der Augenfarbe greifen Farbformeln. Hat die Mutter blaue Augen und der Vater braune, wird das Kind mit einer fifty-fifty Chance entweder auch blaue oder braune Augen haben. Grüne Augen sind ausgeschlossen. Weist ihr beide dieselbe Augenfarbe auf, wird Euer Kind höchstwahrscheinlich diesele Augenfarbe bekommen. Sind beide Eltern blauäugig, kann aber ein Rest von 1 % bestehen, dass Euer Baby grüne Augen bekommt. Zu 100 % kann man sich eben niemals darauf verlassen.

Wird mein Kind mal groß?

Kleine oder sehr große Paare machen sich bestimmt Gedanken, ob ihr Kind auch mal so groß gerät, wie sie. Die Größe des Kindes kann sich anhand einer einfachen Formel berechnen lassen. Addiert einfach die Körpergröße beider Elternteile und halbiert sie dann wieder. Voilá, so groß wird Euer Baby mal. Wer einen Sohn erwartet sollte noch circa 6 Zentimeter dazu rechnen. Bei Mädchen geht man ins Minus und kalkuliert 6 Zentimeter weniger ein.

Im Stammbaum stöbern um zu erfahren wie wird mein Baby aussehen

Vor allem beim 1. Kind sind Eltern neugierig, wie das Baby aussehen wird. Ein Blick in den Familienstammbaum kann auch helfen und Orientierung schaffen. Wer einen Familienstammbaum besitzt, kann sich die Gesichtszüge und Merkmale über Generationen hinweg anschauen. Schnell werdet ihr feststellen, dass sich die prägnanten Merkmale über Jahrzehnte durchgesetzt haben. Sind 90 % deiner Verwandten hellblond? Dann ist es wahrscheinlich, dass dein Kind auch sehr helles Haar haben wird. Die große Nase zierte schon das Gesicht deines Urgroßvaters? Dann kann es gut sein, dass Euer Kind dieselbe Nasenform erben wird. Merkmale überspringen auch oftmals Generationen. Eigenschaften der Großeltern können sich in Eurem Kind widerspiegeln.

Jedes Kind ist und bleibt einzigartig

„Das hat sie von der Mama!“ Solche und weitere Sprüche werden oft von Großeltern, Freunden oder Geschwistern getroffen. Seien es Eigenschaften, Wesenszüge oder optische Merkmale: Vergleiche werden gerne herangezogen. Jedes Kind ist und bleibt einfach einzigartig. Am schnellsten kann man Ähnlichkeiten in der Mimik ausmachen. Ist ein Kind zum Beispiel sauer, kann es durchaus die Gesichtszüge eines der beiden Elternteile aufweisen.

Wie wird mein Baby aussehen Fazit

Lasst den Zufall entscheiden!

Wie das Baby, was in dir heranwächst, aussieht, ist auch viel Zufall. Umso schöner, dass man nicht schon alles vorher weiß. Wer es trotzdem wissen will, kann Generatoren anhand von Fotos im Netz testen und ein potenzielles Bild von seinem Kind bekommen. Wem das zu unheimlich ist, sollte sich einfach auf den Überraschungsmoment freuen und sein Kind Jahr für Jahr aufwachsen sehen. Die Gesundheit ist letzten Endes das Wichtigste. Anschließend spielen viele Faktoren wie Ernährung, Sport usw. eine Rolle. Somit kann niemand genau die Frage „Wie wird mein Kind aussehen?“ beantworten.

Weiterführende Links

Kurz nach der Geburt macht übrigens auch eine Versicherung für den / die kleine einen Sinn.

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