Babytragetücher – Die praktische und trendige Hilfe für den Alltag

Die passende Babygröße für Strampler kann auch mal eine Nummer zu groß sein

Wer mit offenen Augen durch die Welt geht und frischgebackene Eltern beobachtet, begegnet ihnen immer häufiger: den Tragehilfen.
Egal ob vollwertige Babytrage oder klassisches Tragetuch – immer mehr Eltern setzen auf die praktischen Helferlein, die einen komfortablen, ergonomischen korrekten Transport des Kindes ermöglichen und gleichzeitig beide Hände frei lassen, um Handgriffe im Haushalt zu erledigen, zu arbeiten oder um sich schlicht und ergreifend dort zu bewegen, wo Kinderwagen und Co. nur umständlich zu nutzen sind.
Besonders beliebt zum Transport von Neugeborenen sind Tragetücher, da diese sich, sofern korrekt gebunden, perfekt an den kleinen Körper des Kindes anschmiegen und das Baby nicht in eine unnatürliche Positionen zwingen. Darüber hinaus sind Babytragetücher meist günstiger als klassische Babytragen und eignen sich somit perfekt für einen Einstieg in die Welt des „Babytragens“.

Wellnessprogramm für Eltern und Kind – Vorteile von Tragetüchern im Kontext der frühkindlichen Entwicklung

Typisches Tragetuch

Typisches Tragetuch

Neben dem oben bereits angesprochenen praktischen Vorteil der freien Hände und der so gewonnenen Zeit und Freiheit im Alltag sind Tragetücher aber auch im Kontext der frühkindlichen Entwicklungsförderung eine klare Empfehlung.
Die körperliche Nähe zwischen Träger und Tragling (so werden Babys im Kontext des Tragens bezeichnet) sind sowohl für die Eltern als auch für das Kind eine wahre Wohltat. Das Kind spürt die Körperwärme, die Bewegungen und den Herzschlag gleichermaßen, was einen nachweislich positiven Effekt auf das Wohlbefinden des Kindes hat und sich u.a. in einem ruhigeren Verhalten zeigt.
Statistisch gesehen schlafen Kinder, die regelmäßig getragen werden, zudem besser und weinen weniger. Eltern können überdies mit dem Babytragen gezielt die Bindung zu ihrem Kind stärken und eine intuitivere Form der unterschwelligen Kommunikation mit ihrem Kind entwickeln.
Die Wahrnehmung des Kindes wird so beim Tragen über verschiedene Sinne angeregt: Über das Fühlen, das Hören und das Sehen und nicht zuletzt den Geruchssinn. Diese vielschichtige Stimulation unterstützt eine positive frühkindliche Entwicklung und klassische Entwicklungsmeilensteine werden von Tragekindern statistisch gesehen schneller erreicht.

Einweisung in Handhabung ist besonders wichtig

Der korrekte und sachgerechte Einsatz des Tragetuchs sollte unbedingt im Vorfeld im Rahmen einer Einweisung durch eine ausgewiesene Trageberaterin oder eine Hebamme geübt werden. Die Vorteile des Babytragens sind unbestritten, allerdings nur dann, wenn typische Fehler vermieden werden und die Handhabung „sitzt“.
Wer das Kind zu fest in das Tragetuch bindet oder das Kind darin schlecht positioniert, wird wenig von den zahlreichen positiven Aspekten spüren sondern riskiert stattdessen z.B. Entwicklungsbeeinträchtigungen des sensiblen Hüftapparats oder der Wirbelsäule.
Bei der Auswahl des richtigen Tragetuchs helfen verschiedene Angebote im Netz, die einen Überblick über die verschiedenen Arten von Tragetüchern und den zahlreichen Herstellern bieten. Ob zunächst ein elastisches Tragetuch (z.B. von myla) gekauft wird oder direkt zu einem gewebten Tragetuch (z.B. von Didymos oder Hoppediz) gegriffen wird, hängt ein wenig vom persönlichen Geschmack und dem jeweiligen Anwendungszweck ab.
Elastische Tragetücher sind auf Grund ihrer hohen Flexibilität insbesondere beim Transport von Früh- bzw. Neugeborenen beliebt, da sie sich der Körperform sehr gut anpassen und dem Baby einen gewissen Bewegungsfreiraum lassen. Wer ältere und damit schwerere Kinder tragen möchte, greift besser zu einem gewebten, festeren Tragetuch.
Auch hier können Trageberaterinnen bzw. Hebammen beratend zur Seite stehen. Oft ist es möglich, im Rahmen der Beratung verschiedene Tragetücher probezutragen und auszuprobieren und auf diese Weise das perfekte Tragetuch zu finden.

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