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Backen mit Fondant

Was ist Fondant?  – Fondant ist zunächst ein aus dem Französischen stammendes Wort, das soviel wie „schmelzend“ bedeutet. Damit wird in der Backsprache eine formbare, weiche Masse bezeichnet, die aus Puderzucker, Gelatine, Wasser und Glukosesirup besteht. Fondant wird üblicherweise als Verzierung von Torten verwendet. Neben Marzipan ist dies beim Backen daher der Klassiker, wenn es ums Verzieren oder auch um das Überziehen von Gebackenem geht. Dabei unterscheiden Profis vier verschiedene Sorten von Fondant. Es gibt das einfache Rollfondant, ein Schokoladenfondant, ein Marshmallow Fondant und als Viertes das Fondant ohne Gelatine. Geschmacklich ist das Fondant ziemlich süß und ist daher auch Geschmackssache. Trotz dessen ist es für das Verzieren oder das Formen bestimmter Verzierungen, wie Blumen für eine Torte, nahezu von perfekter Konsistenz. Zudem lässt sich die Masse auch mit Lebensmittelfarbe problemlos einfärben und eignet sich damit auch hervorragend für Kindergeburtstage oder Hochzeiten.

Wo wird es eingesetzt?

Wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, lässt sich Fondant für das Überziehen verschiedenster Teige einsetzen. Oft wird es bei Rührteigen oder Biskuit verwendet, sowie für Ganache oder Buttercreme. Es gibt aber auch Untergründe, die sich nicht für das Überziehen mit Fondant eignen. Dies sind Sahnetorten, Quarkkuchen oder Obsttorten. Fondant ist aber nicht nur für eine großflächige Überzugsfläche geeignet, sondern auch für kleine, filigrane Dekoartikel oder Verzierungsmotive, wie Blumen, Herzen, Figuren. Es sind sogar Ausstecher in Blumen-, oder Schmetterlingsform käuflich und durchaus geeignet, wenn die Dekoration des Gebackenen etwas schneller gehen muss. Bei Fondantfiguren wird empfohlen mindestens 1 Tag nach dem fertigen Formen, trocknen zu lassen, bevor man sie weiterverarbeitet. Den „normalen“, weißen Fondant kann man problemlos mit Lebensmittelfarbe jeglicher Art einfärben. Hier kann man Fondant bestellen.

Tipps für die Verwendung

Der gängigste Fondant ist der Rollfondant, dessen Verwendung im Folgenden etwas genauer erklärt werden soll.
Der Fondant hat in der Regel eine selbstklebende Funktion.
Den Fondant sollte man jedoch immer trocken, kühl und am besten verschlossen vor der Verwendung lagern. Kurzum: Fondant immer luftdicht verpacken.
Ganz wichtig nach der Verarbeitung auf dem Kuchen: Nicht abdecken! Sonst bildet sich Kondenswasser, was den Fondant weich werden lässt und dann verlaufen lässt.

Tipps, wie Blasen und Risse vermieden werden
Blasen können beim Fondant oft vorkommen. Wenn beim Kneten des Fondants bereits eine Blase aufkommt, dann die Blasen mit einer sauberen Nadel aufplatzen und danach mit dem Glätter noch einmal glatt streichen.
Um unnötige Risse zu vermeiden, sollte man den Fondant auf Zimmertemperatur warm werden lassen und dann ordentlich kneten. Risse können, wie Blasen, immer entstehen, sind aber einfach zu beheben. Am besten ist es in der Regel, den Fondant nicht zu dünn auszurollen. Denn je dünner der Fondant, desto größer ist die Gefahr von Rissen. Bei Rissen sollte manden Fondant auf der Torte erstmals aushärten. Anschließend ein neues Stück Fondant nehmen und weich kneten. Tipp: Immer mit „feuchten Händen“, denn das macht den Fondant klebrig, damit werden die Risse aufgefüllt. Dann mit Puderzucker bestäuben, und mit dem Glätter glatt streichen. Zur Not lassen sich die Risse auch mit Figuren abdecken.

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