Buchstaben lernen mit Tiergeschichten

Buchstaben lernen mit Tiergeschichten ist ein unterhaltsamer Nebeneffekt des neuen Kinderbuches “Lara und Mona im Zoo”, das der Münchner Videoproduzent Armin Bichler im Selbstverlag veröffentlicht hat.

Aus einer Gute-Nacht-Geschichte für seine Tochter hat sich im Laufe der letzten drei Jahre erst ein Hörspiel, dann ein E-Book und schließlich eine Printausgabe des Kinderbuches mit insgesamt 26 Kurzgeschichten mit verschiedenen Illustrationen von Tieren zu allen Buchstaben des Alphabets entwickelt, das auf Amazon erhältlich ist.

Darum gehts im Kinderbuch “Lara und Mona im Zoo”

 

Im Kinderbuch “Lara und Mona im Zoo” von Armin Bichler besuchen die zwei Freundinnen Lara und Mona den Zoo. Dort erleben die beiden Mädchen zu jedem Buchstaben des Alphabets eine kurze Geschichte mit einem zum Buchstaben passenden Tier. Von A wie Affe über B wie Bär bis Z wie Zebra.

Es ist in erster Linie ein unterhaltsames Kinderbuch bei dem die Kinder allerdings zusätzlich Buchstaben lernen und einiges über verschiedene Tiere erfahren. Schließlich sind darin 26 verschiedene Tiere enthalten, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben.

Für Kinder ab drei oder vier Jahren bis zu Beginn der Grundschule bietet das Buch sehr viel Abwechslung und im Idealfall sogar eine Sprachförderung zum besseren Buchstaben lernen. Bei der Tochter des Autors hat das zumindest hervorragend geklappt

Kinderbuch zum Buchstaben lernen

Mithilfe der Gute-Nacht-Geschichte, bei der es zu jedem Buchstaben ein anderes Tier gibt, hat Lara bereits mit 2 Jahren alle 26 Buchstaben im Alphabet aufsagen können.

Durch die Illustrationen und die Darstellung der Buchstaben konnte sie mit drei Jahren sogar die Buchstaben schreiben.

Dabei war es vor allem von Vorteil, dass die Geschichte sowohl als Hörbuch als auch als Printausgabe vorlag. So konnte sie die Buchstaben audiovisuell lernen. Sie erkannte Großbuchstaben schnell überall. Auf Nummernschildern, an Läden, in Zeitschriften und im Fernsehen.

Mit vier Jahren begann Lara schließlich Buchstaben durch Hören zu erkennen und aufzuschreiben und so ihre ersten Worte durch Gehör nachzubilden.

Diese Fähigkeiten hat sie spielerisch erlernt ohne jegliche Beeinflussung von außen. Sie hat es aus Spaß gemacht, nachdem durch die Geschichten ihr Interesse an Buchstaben geweckt wurde. Anders funktioniert lernen auch nicht erfolgreich.

Neben dem Buchstaben lernen werden in „Lara und Mona im Zoo“ auch einige Eigenschaften und Fakten von Tieren vermittelt.

Auch, wenn ein Kind kein großes Interesse an Buchstaben haben sollte, kann es sich zumindest etwas zu den Tieren merken.

Durch die humorvollen Geschichten ist das Lernen ein positiver Nebeneffekt. Lara und Mona ist also keineswegs ein monotones Schulbuch, sondern verkörpert auch ein starkes Mädchen-Bild und Respekt vor Tieren sowie der Umwelt.

Obwohl ein Zoo, in dem exotische Tiere gefangen gehalten und vorgeführt werden, dafür nicht unbedingt der perfekte Ort ist.

Der Zoo im Buch ist aber ein, für Kinder im Vorschulalter, alltagstauglicher Schauplatz. Er ist mittel zum Zweck, um möglichst viele Tiere auf einen Fleck zu haben ohne, dass die Kinder eine unrealistische Weltreise machen müssen.

Zudem lässt der Autor einige Kritikpunkte mitschwingen, wie zum Beispiel, dass Delfine ins Meer gehören.

Alles in allem ist “Lara und Mona im Zoo” ein gelungenes Erstlingswerk mit Spaß und einigen Lerneffekten, die für Kinder ab 3 Jahren bis zur Grundschule geeignet sind um Tiere und Buchstaben kennenzulernen.

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