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Kinder zum Malen animieren! Kreative Kinder sind später die besseren Menschen!

Die Erwachsenen kennen es zu gut: Alle haben ihr Tablet, ihr Smartphone in der Hand oder sitzen vor ihrem Laptop. Das Leben findet online statt. Früher war das noch ganz anders, man brauchte für alles ein Blatt Papier und einen Stift, um alle Gedanken aufzuschreiben oder sich Notizen zu machen. Die neuen Medien erleichtern uns tatsächlich viele Dinge aus dem Alltag. Man spart Zeit, doch alles wird gleichzeitig leider sehr unpersönlich, technisch und klinisch. Es ist Fluch und Segen zugleich. Kleine Kinder werden mittlerweile schon im Alter von 2 Jahren mit einem Tablet vertraut gemacht. Darauf gibt es wunderbar bunte Spiele, die Kleinen starren wie paralysiert auf den grell weiß leuchtenden Bildschirm und vergessen die Welt um sich herum. Zum Glück gibt es doch noch ein paar Eltern, die ihren Kindern solche Geräte noch nicht im Entdeckungsalter zur Verfügung stellen. Kinder, die zwischen 2 und 10 Jahre alt sind, sollten sich nicht in ihrer Freizeit mit dem Spielen auf dem Tablet oder der Spielkonsole aufhalten, sie sollten die Welt mit eigenen Augen entdecken. Malen auf dem Blatt Papier (nicht auf dem Tablet) fördert die Kreativität, ist nicht schädlich für die Augen und wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Gehirns aus.

Wie kann man Kinder zum Malen animieren?

Die Klassenkameraden oder die Freunde aus dem Kindergarten besitzen ein Tablet oder dürfen das Smartphone von Mama nutzen. Das geht auch an den Jüngsten nicht spurlos vorbei. Kinder möchten immer das haben, was die Spielkameraden haben. Hier sollte an die Vernunft der Eltern oder Erziehungsberechtigten appelliert werden. Für manche Dinge ist später noch genug Zeit und sicherlich helfen die Online-Welt und die modernen Geräte bei den heutigen Anforderungen des Lebens. Man sollte aber kein Baby bereits damit konfrontieren, sondern die Kinder erst damit vertraut machen, wenn sie auch verantwortungsvoll damit umgehen können. Eltern sollten ihren Kindern durchaus die Freizeitbeschäftigungen nahe bringen, die sie selbst als Kinder genauso erleben durften. Malbücher gab es schon immer, zu Zeiten der Urgroßeltern und weit vorher. Die Hersteller sind selbstverständlich auch mit der Zeit gegangen und haben viele neue Innovation im Kreativ- und Bastelbereich entwickelt.

Eltern sollten Kinder, sobald das Interesse dafür da ist, mit Kritzeln, Malen und später dann auch Ausschneiden vertraut machen. Das ist von Kind zu Kind verschieden, Kleinkinder inspizieren alle Gegenstände in einer Wohnung/im zu Hause und nehmen die Dinge auch erstmal in den Mund. Mama oder Papa sollten sich dann mit dem Sprössling hinsetzen und vormachen, wie das Zeichnen und Malen auf Papier geht.

Es ist faszinierend, auch schon für die Kleinsten, was man selbst mit einem bunten Buntstift alles „zaubern“ kann. Die Kinder finden schnell Gefallen daran und es wird wild darauf losgemalt. Die ersten Eigenkreationen sind wertvolle Erinnerungen, die die Eltern unbedingt aufbewahren sollten. Anfangs ist es auch förderlich, wenn man mit den Kids gemeinsam malt und dabei auch spricht „Komm, lass uns eine Sonne und eine Wiese malen“. Das bereichert die Fantasie des kleinen Erdenbürgers und dabei lernt das Kind spielend. Wörter sprechen, die dazugehörigen Bilder malen, das sind schon erste Grundkenntnisse, die 2-Jährige Kinder hören, malen und lernen. Die Bilder sollten einen Platz in der Küche, im Wohnzimmer oder im Kinderzimmer finden, so kann man immer wieder darüber sprechen und außerdem macht so ein selbst gemaltes Bild schließlich auch stolz. Zu jeder Saison kann man neue Bilder gestalten und auch Umwelteinflüsse mit einfließen lassen. Im Herbst werden bunte Blätter gesammelt, getrocknet, aufgeklebt und ein schönes Herbstszenario erschaffen. Kunst heißt, kreativ sein und hier gibt es keine Grenzen. Eltern, die ihre Kinder spielerisch dazu animieren, selbst den Buntstift in die Hand zu nehmen und darauf loszumalen machen es ganz richtig. Die Kinder werden sich in der Schule leichter mit dem Schreiben tun. Wer in der 1. Klasse das erste Mal einen Stift in der Hand hat, könnte lange Zeit hinterherbleiben, während die anderen Kinder geistig schon weiter sind.

Welche Malutensilien gibt es und für welche Altersstufen sind sie geeignet?

Stift und Papier sind zwei wichtige Elemente. Schrift, die wieder verschwindet, gab es früher auch schon, meistens auf einer Kunststoffplatte und einem Wischer, um die Schrift wieder zu löschen. Eine tolle Idee und es gibt mittlerweile den sogenannten „Aquadoodle“, hier bekommt der oder die Käufer/in ein größeres, stabileres Tuch und einen dazu passenden Stift. Dieser wird mit Wasser gefüllt und man zeichnet auf dieses spezielle Tuch praktisch mit Wasser. Die Schrift verflüchtigt sich wieder komplett, wenn es getrocknet ist. Kinder lieben solche Dinge. Es kann filigran damit gemalt oder gezeichnet werden und innerhalb einer Stunde ist alles wieder weg. Es macht viel Spaß und das kindgerechte Design des Produktes macht die Kids neugierig. Es ist für die Kleinsten geeignet, Alter ab 1 Jahr bis 5 Jahren. Weiterhin gibt es die allseits beliebten Fingermalfarben! Hier bedarf es ein wenig Vorbereitung und danach muss die Mama (oder der Papa) saubermachen. Kunst bedeutet oft auch Chaos und Farbe überall, doch das gehört zur Kindheit dazu. Die Fingermalfarben werden in kleine Gefäße oder auf einen Teller gemacht und dann geht es auch schon los mit dem Eintunken der Finger in die Farbe.

Es ist wohl das Malen, dass besonders kleinen Kinder wirklich viel Freude macht. Man kann Wände bemalen oder klassisch auf das Papier. Das Fühlen der Farbe und das Malen mit den Fingern hat einen guten pädagogischen Effekt. Man muss es mindestens einmal ausprobiert haben. Sind die Kids dann schon älter, ab circa 6 Jahren werden sie auch kreativer, sie können nun Ausmalbilder schöner ausmalen (ohne über die Ränder hinaus zu malen) und haben ein längeres Durchhaltevermögen. Es ist schon anspruchsvoll, wenn man ein filigraneres Ausmalbild konzentriert und präzise über etwa eine halbe Stunde schön und mit Hingabe ausmalt. Es gibt wundervolle Malbücher, sogar Zaubermalbücher, die das Muster erst ersichtlich machen, wenn das Kind die Fläche ausgemalt hat. Das sorgt dafür, dass die Kids nicht die Lust verlieren und bei der Sache bleiben. Noch dazu kann sich das Endergebnis wirklich sehen lassen. Bei den Buntstiften gibt es auch Unterschiede, die hochwertigeren liefern ein farbechtes Ergebnis mit Wow-Effekt. Für Jugendliche können gerne Aquarellstifte (diese sind etwas teurer) gekauft werden, damit macht das Malen noch mehr Spaß und man kann die Farben mit Wasser mischen, um noch intensivere Ergebnisse zu bekommen. Beim Malen nach Zahlen malen die Kinder mit Aquarellfarbe auf einem Pinsel, das ist eine große Herausforderung.

Fazit

Es gibt tolle Ideen und Innovationen beim Malbedarf, die man seinem Kind nicht vorenthalten sollte. Experimentieren mit Farben und Künstlerbedarf sind ganz wichtig für die eigene Entwicklung. Kinder, die malen, haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen und mehr Fantasie. Es ist die perfekte Vorbereitung auf die Schule, denn dort ist eine gute Stifthaltung und eine schöne Schrift der Anspruch der meisten Lehrer/innen. Außerdem ist Malen eine schöne und reizarme Freizeitgestaltung. Kinder können dabei entspannen und träumen.

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