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Kindersauna – auch Kinder dürfen Wellness genießen

Wellness gewinnt immer mehr an Beliebtheit, der Markt und die Angebote sind groß und breit gefächert.
Vom Alltag nehmen sich die Erwachsenen hin und wieder gerne eine Auszeit.
Ob Wellnesshotel, Besuch einer Therme mit Wellnessangeboten, Massagen oder der klassische Saunabesuch mit verschiedensten Aufgüssen und Temperaturen. Keine Wünsche bleiben unerfüllt.

Doch nicht nur für Erwachsene gelten die Sauna-Angebote, auch können Kinder in die Sauna gehen.
Was muss jedoch bei einem Besuch der Kindersauna beachtet werden?

Die Altersgrenze beachten

Babys und Kleinkinder kühlen bei Kälte schneller aus, umgekehrt überhitzen sie bei hohen Temperaturen schneller als die Großen.
Der Gang in die Sauna stellt somit für die Kleinen eine körperliche Herausforderung dar.

Nach der Empfehlung vom Deutschen Sauna-Bund e.V. sind Kinder erst ab einem Alter von drei Jahren in die Sauna mit hineinzunehmen. Besser sollten die Kinder bereits kontinent sein – also nicht mehr im „Windel-Alter“. Hier gibt es einen Ratgeber, wenn man mit einem Baby in die Sauna möchte.

Ein Erwachsener sollte für die Betreuung maximal eines Kindes unter sieben Jahren in der Sauna zuständig sein.
Keinesfalls sollte es auch nur eine Minute aus den Augen verloren werden.
Aus Sicherheitsgründen sollten Erwachsene jene Kinder beim Saunabesuch begleiten, welche noch unter zehn Jahren alt sind.
Dies bedeutet natürlich nicht, dass Kinder ab elf Jahren unbeaufsichtigt ohne Elternteil in die Sauna gehen sollten!

Es gibt sogar spezielle Baby-Saunakurse. Hier können Eltern mit ihren Kindern ab dem Alter von vier Monaten bis drei Jahren daran teilnehmen. Zwei Saunagänge mit einem Aufenthalt von wenigen Minuten sollten maximal erfolgen – jedoch ohne Aufgüsse. Höchstens 60 Grad dürfen dem Kind zugemutet werden.
Solche Regeln gibt es, um Maßstäbe zu legen, sodass das Kind nicht beim Saunabesuch direkt überfordert wird.

Kindgerechter Saunagang

Kindersauna – fast wie eine normale Sauna

Nur wenn bestimmte Regeln eingehalten werden, macht der Saunagang dem Kind und den Eltern auch Spaß.

Prinzipiell dürfen alle Saunatypen besucht werden.
Folgende Regeln sind aber einzuhalten:

Kinder ab drei Jahren ohne entsprechende Erfahrung sollten lediglich fünf Minuten in der Saunakabine verweilen.
Hat das Kind bereits Saunaerfahrung und ist es etwas älter, kann es bis zu zehn Minuten in der heißen Kabine bleiben.

Sitzen auf der untersten Bank ist für Kinder am Besten geeignet.
Keinesfalls sollte es ganz oben verweilen, die Wärme steigt schließlich bekanntlich nach oben.

Während Erwachsene einige Saunaaufgüsse durchhalten, sollten Kinder bei einem Saunaaufguss nicht hinzugezogen werden.
Die Sauna ist umgehend und ohne Weiteres zu verlassen, gibt das Kind Anzeichen hierzu (weinen, klagen, unruhig, fühlt sich unwohl). Das Kind ist anschließend schonend abzukühlen. Frische Luft und die Abkühlung mit lauwarmen bis kühlem Wasser ist hier vorgesehen. Das eiskalte Tauchbecken sollte jedoch vermieden werden.

Maximal zwei Saunagänge am Stück sind mit dem Nachwuchs erlaubt.
Anschließend ist dem Kind jedoch eine zwanglose Ruhepause einzuräumen.

Gesundheitsrisiken

Hat das Kind Probleme mit dem Magen/Darm, hat einen akuten Infekt oder Fieber, sollte es nicht in die Sauna gehen.
Die Saunahitze überfordert das Kind zur Erkrankung noch zusätzlich.
Auch bei offenen Wunden ist ein Saunabesuch nicht unbedingt ratsam.

Tipps für Eltern

Das Kind sollte von einem Elternteil vor dem Saunabesuch aufgeklärt werden, sodass es keine Angst hiervor hat.
Hyperventilation aufgrund von starker Angst in der Sauna ist mit Risiken verbunden.

Unerlässlich ist darauf zu achten, dass das Kind vor und nach Saunagängen ausreichend trinkt.
Dehydration kann gefährlich werden.

Fazit

Wird auf das Kind ausgiebig geachtet und werden alle Regeln zudem beachtet, steht einem kurzen Saunabesuch mit dem Nachwuchs nichts mehr im Wege.

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